Sekundärregelleistung

Die Sekundärregelleistung (abgekürzt SRL) ist dazu da, die Stabilität der Stromversorgung zu gewährleisten. Es wird unterschieden zwischen einer positiven und einer negativen Sekundärregelleistung, je nachdem, ob das Stromnetz über- oder unterspeist ist. Eine positive Sekundärregelleistung wird genutzt, wenn der Stromverbrauch höher als die Erzeugung ist. Negative Sekundärregelleistung wird dann eingesetzt, wenn ein Überschuss an erzeugtem Strom vorhanden ist. Die Sekundärreserve muss durch die Netzbetreiber innerhalb von fünf Minuten bereitgestellt werden, um die Primärreserve bei Schwankungen abzulösen.