Regelenergie

Regelleistung gleicht Erzeugung und Verbrauch von Strom aus und dient zur Erhöhung der Versorgungssicherheit durch ein stabiles Netz. Es wird differenziert zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiär-Regelleistung, die Schwankungen im Stromnetz binnen Sekunden, fünf Minuten und 15 Minuten ausgleichen und so eine stabile Stromversorgung sicherstellen. Durch die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien, deren Abruf nur bedingt planbar ist, steigt auch der Bedarf an Regelleistung. Diese wird zu Spitzenlastzeiten in das Stromnetz eingespeist („positive Reserveleistung“) oder verhindert durch das teilweise Drosseln von Anlagen die Überlastung des Stromnetzes („negative Reserveleistung“).