Nach den Dächern müssen jetzt die Keller zu Kraftwerken gemacht werden
Oktober 2011
STIEFKIND - die Kraft-Wärme-Kopplung bleibt hinter den Erwartungen zurück und Nachbesserungen in der Gesetzgebung sind erforderlich, damit die Ziele erreicht werden.
Zu diesem Schluss kommt auch Angelika Nikionok-Ehrlich in ihren Berichten in NEUE ENERGIE 10/2011 und Energie&management vom 15.10.2011, die Sie hier nachlesen können.
Opposition und Branche fordern deshalb eine verbesserte Förderung und bessere Rahmenbedingungen. Oliver Krischer, Sprecher für Energie der Grünen-Bundestagsfraktion, erwartet vom Wirtschaftsministerium ein klares JA zur Kraft-Wärme-Kopplung und sagt: "Wir haben es geschafft, die Dächer zu Kraftwerken zu machen, jetzt müssen wir in die Keller".
Die Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Verbandes kommunaler Unternehmen betonen, dass der Ausbau von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung weiterhin politische Unterstützung benötigen und dass Stadtwerke und Städte Klarheit und damit Planungsssicherheit über die Beddingungen des KWK-Gesetzes benötigen.
